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5. Mai 2019 Penig bis Dresden 103 km

Sachsen ist wunderschön auch ohne Radwege, aber mit wäre natürlich noch besser.



Mir geht es ja in erster Linie um die Infrastruktur für Radfahrer. Die gehören die touristischen Radwege gehören nur dann dazu, wenn sie auch für den Alltagsfahrer geeignet sind. Wenn der Radfahrer über sie auch schnell von A nach B kommt, dann sind sie natürlich Teil dieser Infrastruktur. Wenn der Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit aber einen Umweg von mehreren Kilometern machen muss, um auf Radwegen zu fahren, dann nicht. Über touristische Radwege wäre meine Strecke an diesem Tag 30 km länger gewesen.

In Sachsen wäre der eine oder andere Radfahrer sicher schon froh, wenn bei ihm im Ort die Straßen einfach neu asphaltiert würden. Die Straßenbreite lässt ohnehin oft eher einen Radweg, als eine Straße vermuten.

und viele Gemeinden und Städte haben auch damit begonnen, die Straßenbeläge zu erneuern. Gelegentlich wird dabei eine Straße auch mit einem Radweg versehen. Das ist aber sicher auch nicht überall nötig. Doch es könnte häufiger stattfinden.

Schön sind auch oft die zu Radwegen umgebauten ehemaligen Schmalspurtrassen. Da sie ohnehin nicht mehr für den Bahnverkehr genutzt werden können ist das eine sehr gute Weiterverwendung. Sie verbinden Orte oft auf direkterem Weg, als das Straßennetz und machen so die Fahrt zur Arbeit mit dem Rad attraktiv.



Ich könnte wetten, der Schienenverkehr hatte Vorrang. Warum der Radverkehr hier warten muss ist schleierhaft. Zumal der Radfahrer jedes mal aus eigener Muskelkraft wieder starten muss.

Beim einrichten und Benutzen von Radspuren besteht in ost und west noch großer Nachholbedarf. Diesem Thema werde ich noch einmal einen Blog oder ein Frau-Pfosten-Video widmen...

Kaum einer weiß, dass er mit seinem Auto eigentlich nicht auf der Spur fahren darf. Die gestrichelte Line erlaubt nur gelegentliches Ausweichen auf die Spur z.B. bei Gegenverkehr. Manche Spur ist so schmal, dass kein Rad darauf platz hat und viele Autofahrende glauben, ein Abstand zum Radfahrer erübrige sich, wenn man nur die eigene Spur einhielte. Der Übergang in eine gemeinsame Spur ist an den vorliegenden Beispielen auch eindeutig gegen Radfahrer gerichtet....

Kein Wunder, wenn da so mancher Radfahrer den Kopf verliert



 
 
 

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